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20.10.2019

Meine Teilnahme an der 65. young leaders Akademie in Strausberg

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100 jungen Meinungsmachern aus ganz Deutschland war es vergönnt, an der 65. young leaders Akademie teilzunehmen. Auch ich als Schüler des Elsterschloss-Gymnasiums aus Elsterwerda war an den Diskussionen, Trainings und Informationsveranstaltungen beteiligt. Das Konzept der young leaders GmbH stützt sich auf vier Säulen: Bieten von Orientierung, Workshops, Trainings und Netzwerken. Das Programm erstreckte sich vom 30. Juli bis auf den 5. August und wurde im Zentrum Informationsarbeit der Bundeswehr in Strausberg abgehalten.

Meine Anreise per Zug und Straßenbahn von Elsterwerda über den Berliner Hauptbahnhof nach Strausberg Nord dauerte circa drei Stunden. Mit großer Vorfreude auf die Woche erfolgte die Anmeldung und Zimmerbelegung. Täglich stand zum Frühstück, Mittag und Abendbrot eine feine Verpflegung bereit.

Der Mikrobiologe und Priester Prof. Nicanor Austriaco des Providence Colleges beehrte uns am ersten Programmtag, Dienstag, mit seiner Anwesenheit. Unter seiner Leitung diskutierten wir vormittags den Themenkomplex „Menschenwürde, Freiheit und Verantwortung“ und nachmittags „Bioethik – eine Einführung in grundlegende Prinzipien“.

Der nächste Tag begann mit einem interaktiven Vortrag zu „Ethik und Verteidigung: Vertrauen in Sicherheitsorgane – hart zu erarbeiten und schnell verspielt“ des Kapitäns zur See der Bundeswehr Christian Dienst. Daran anschließend sprach der Islamwissenschaftler Dr. Carsten Polanz aus Bonn zu „Einführung in den Islam“ und „Gleiche Begriffe, gleiche Inhalte?“.

Am Freitag wurden wir in kleinere Gruppen unterteilt und haben Workshops mit Profijournalisten gehabt. Zuvor hatten wir bereits angegeben, ob wir entweder bei einer Kongresszeitung, einem Webmag oder des TV-Magazins mitwirken möchten. Da ich mich für die Zeitung entschied, arbeitete meine Gruppe mit Christian Friedewald von BILD.de aus Berlin. Die weiteren Journalisten waren Sebastian Beug der B. Z., Stephan Mayer vom Bayerischen Rundfunk und Julika Oppitz als freie Journalistin für unter anderem WELT. Ab 14 Uhr bekamen fünf Experten ihrer Thematik 15 Minuten Zeit um ein Statement abzugeben. Danach konnte man im Rahmen der Medienbörsen Interviews und Hintergrundgespräche führen, Recherche betreiben sowie Redaktionsarbeit leisten.

Die Gäste und ihre Stellungnahmen: Generalmajor der Bundeswehr Stefan Fix zu „Sicherheit in Zukunft“, Präsident des Technischen Hilfswerkes Albrecht Broemme mit „#kompetent #professionell #freiwillig – nur so geht Katastrophenschutz“, Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge zu „Demografie, Gerechtigkeit und Zukunftssicherheit: Intelligente Vorsorge beginnt schon in jungen Jahren“, Prof. Dr. Gerd Habermann der Friedrich August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft aus Potsdam mit dem Thema „Freiheit, Liberalismus und Pluralismus – gesellschaftliche Voraussetzungen für Innovation und Fortschritt“, Sven Richter und Theo Spitzner des „Fortschritt-Vision-Diskurs e. V.“ aus Zwickau mit „Eine Erfolgsgeschichte: Jugendliche gestalten Bildung neu – von der Idee zur Projektumsetzung“.

Informationen gab es viele, Zeit nur wenig. Dies förderte die engere Kooperation in den Gruppen und bedeutete wahrlich „pure Medien-Action“. Bereits am Abend konnten wir das TV-Magazin bestaunen. Später bot sich die Gelegenheit zur Information bei „Abi – und dann? Studenten verschiedener Fachrichtungen informieren über Studium und Perspektiven“.

Zum Samstagmorgen kamen wir wieder mit unseren Journalisten zusammen und konnten mit Stolz unsere eigene Kongresszeitung in den Händen halten und lesen. Auch das Webmag wurde kurzdarauf präsentiert. Nach einer vorherigen Auswahl nahmen wir an einem von vier verschiedenen Trainings teil: Körpersprache, Mimik-Resonanz-Training, Verhandlungstraining sowie Rhetorik und Präsentation. Meine Wahl fiel auf letzteres, doch natürlich hätte ich auch gern bei den anderen mitgemacht. Nach einer umfangreichen Einführung durch den ehemaligen Jugend Debattiert Bundessieger Lucas Schaal galt es, selbst eine Rede von einer Minute zum Thema „Soll das Wahlalter bei allgemeinen Wahlen auf 16 Jahre abgesenkt werden?“ zu halten.

Der letzte Tag der Akademie kam schnell und bedeute auch gleichzeitig das Ende meiner Sommerferien. Mit Lunch-Paketen ausgerüstet wagten wir noch eine Bus-Reise nach Berlin und besichtigten dort die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und diskutierten mit Zeitzeugen. Meine Gruppe wurde vom ehemaligen DDR-Flüchtling und Fluchthelfer Hartmut Richter geführt. Ab 13 Uhr trennten sich wieder unsere Wege und es ging an die Heimreise.

Insgesamt war die young leaders Akademie ein wundervoller Ferienausklang. Ich kann nur jedem empfehlen, sich für die nächste Akademie zu bewerben, da das Programm derart breitgefächert ist, dass für jeden etwas dabei ist, der seinen Horizont erweitern möchte. Ich bedanke mich bei Frau Starke, die mich auf dieses Angebot aufmerksam machte, Verena Bauer und ihren Teamern für eine gelungene Veranstaltung sowie bei den freundlichen und engagierten Menschen aus der ganzen Republik mit denen ich eine sehr schöne Zeit verbringen durfte.

Vincent A. Eiselt

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